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EXPONAT: ISOLIEREN MIT STROH & HANF

Casa Steila Mar mit Strohisolation in Susch, GR.

Foto: Atelier Schmidt

Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf oder Stroh tragen zur CO₂-Speicherung bei. Während ihres Wachstums entziehen Pflanzen des Atmosphäre CO₂ und binden den Kohlenstoff, der dann während der Lebens­dauer eines Gebäudes gespeichert bleibt. Die beiden Materialien sind sehr umweltschonend: Stroh fällt als Nebenprodukt in der Landwirtschaft an; Hanf wächst schnell und braucht nur wenig Dünger und Pesti­zide. Zudem können sie energieeffizient und emissionsarm zu Dämm­materialien aus Stroh und Hanfbeton weiterverarbeitet werden.

Der Hanfbeton hier ist eine Mischung aus Hanfspänen, einem kalk­haltigen Bindemittel sowie Zement. Ein 1 m³ Würfel dieses Materials kann ca. 200 kg CO₂ in Form von Kohlenstoff speichern.

Strohballen

Hanfbeton

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