Aus dem Gleichgewicht
Wie die Natur aus dem Gleichgewicht gerät und wie unsere Gesundheit davon abhängt
Es wird wärmer und wärmer…
Die Natur gerät aus dem Gleichgewicht – und damit unsere Lebensgrundlage. Grund sind die Eingriffe des Menschen in die Umwelt: CO₂-Emissionen, Verschmutzung, Änderungen in der Landnutzung. Dies trägt dazu bei, dass sich immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre ansammeln, was die Temperaturen steigen lässt.
Seit mehr als 3 Millionen Jahren war die Treibhausgaskonzentration nicht mehr so hoch wie heute – damals gab es jedoch noch keine Menschen. Im Jahr 2024 führte das zu Temperaturen, die weltweit im Schnitt +1.5 °C höher lagen als vor der Industrialisierung um 1850; in der Schweiz lagen sie sogar +2.9 °C darüber! Damit war das Jahr 2024 das wärmste jemals gemessene Jahr. Mit rund +0.2 °C pro Jahrzehnt erwärmt sich die Erde in einem für geologische Verhältnisse alarmierenden Tempo. Mit den derzeit gesetzlich verankerten Klimamassnahmen steuern wir auf eine durchschnittliche Erwärmung von etwa +3.2 °C am Ende des Jahrhunderts gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu.
Die Folgen
Die Folgen für das Leben auf der Erde sind in Komplexität und Ausmass realistisch nicht zu erfassen. Die Auswirkungen des Klimawandels stellen eine extreme Bedrohung für unsere Gesundheit und die von Tieren und Pflanzen dar. Die Sicherung von sauberem Wasser und Nahrungsmitteln stellt unsere Gesellschaft in einem Umfeld zunehmender Spaltung, Polarisierung und Informationsmanipulation vor grosse Herausforderungen.
Let’s keep it CO₂OL
Der Weg zu einer gesunden Zukunft führt nur über eine gesunde Natur. Schützen wir sie, schützen wir uns. Dafür müssen wir gemeinsam handeln auf Basis von Respekt, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung.