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Gesellschaft im (Klima-)Wandel

Der Klimawandel betrifft uns alle. Extreme Wetter­ereignisse, Hitzesommer und Trockenperioden sind keine fernen Bedrohungen mehr, sondern ­bereits spürbare Realitäten. Dies erfordert Strategien für eine nachhaltige Entwicklung mit technologischen Innovationen und einer Gesellschaft, die den Wandel mitgestaltet.

Infografik: Wer soll wie viel Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen? Zahnräder zeigen Anteile: Konsument:innen 28 %, Unternehmen 29 %, Politik 33 %, NGOs 10 %.

Die Grafik zeigt vier farbige Zahnräder um eine zentrale Frage: „Wer soll wie viel Verantwortung für die Bekämpfung des Klimawandels übernehmen?“ Die Prozentsätze stammen aus einer Meinungsumfrage in der Schweiz (2023). Die Segmente sind: Konsument:innen 28 % (links oben) mit Text zu Konsum, Langlebigkeit und politischem Rahmen; Gemeinnützige Organisationen 10 % (oben) mit Hinweisen auf Zivilgesellschaft und Bewegungen; Wirtschaft & Unternehmen 29 % (rechts) mit Erläuterungen zu Lieferketten, Marktanreizen und klimafreundlichen Produkten; Politik 33 % (unten) mit Aussagen zu Klimazielen, Abgaben und Investitionen in erneuerbare Energien. Pfeile und Zahnräder symbolisieren das Zusammenspiel der Akteure.

Zentral ist die Abkehr von fossilen Energieträgern (Dekarbonisierung), von denen wir nach wie vor stark abhängig sind. Die Reduktion der CO₂-Emissionen ­erfordert eine konsequente Energiewende und eine Umstellung aller Gesellschaftsbereiche. Dies benötigt Veränderungen in unserem Konsumverhalten, dem Bauwesen, der Mobilität und der Wirtschaft.

Die Welt ist nicht auf Kurs, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen. Viele Lösungen sind bekannt – nun gilt es, das Tempo für ihre Umsetzung zu steigern und unsere gemeinsame Verantwortung stärker wahr­zu­nehmen.